LED Blinkt! LED defekt?

Schaltungen, Widerstände, Spannung, Strom, ...

Moderator: T.Hoffmann

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200686
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Mo, 26.01.09, 17:29

Hallo,

ich bin neu in diesem Forum und muss gleich mal eine Frage stellen.. :-)

Ich hab mir zwei LED "leisten" gekauft (à 5 LEDs) die man als Zusätzliches Standlicht im KFZ anschließen darf.
(alles vom TÜV abgesegnet)
Nachdem ich die Leuchten eingebaut hab, fingen eine Leuchte nach zwei Tagen an zu "flackern/blinken", während die andere
normal weiterleuchtet.
Ein KFZ Mechaniker hat mir geraten einen Widerstand einzubauen, da die LED anscheinend zuviel Strom bekommen hat, jedoch hab ich keine Ahnung welchen ich nehmen soll, er hat mir geraten nach der Leistung der LEDs zu schauen und anhand der Daten kann ein passender Widerstand eingebaut werden. Mein Problem ist nur folgendes:

- Ich weiß nicht wieviel die LEDs verbrauchen
- Ich hab auch keine Ahnung wie das berechnet wird
- und ich kann das Gehäuse nicht ohne Probleme öffnen

Kann ich einen Widerstand auch an einer Minus Leitung montieren? Hab etwas im Forum geschaut und ein Widerstand von 240 Ohm müsste anscheinend gehen, aber ich weiß nicht in wie fern man abweichungen machen kann.
Auch würde ich gerne wissen ob die LEDs mit einem Widerstand wieder funktionieren können..

Riesiges dankeschön schonmal im voraus!
MfG


Edit: Neue Threadüberschrift - vielleicht etwas zutreffender?!
Andi
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Di, 27.01.09, 13:33

Binken die regelmäßig? Alle oder nur einzelne? auch im Stand wenn der Motor aus ist?
Also dass LEDs bei zu großer Spannung anfangen zu blinken wäre sehr merkwürdig, es sei denn eine selbstrückstellende Sicherung springt rein und wieder raus.
Ich tippe auf einen Wackler in der Stromversorgung, zumindest wenn keine weitere Elektronik daran angebaut ist.
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Sailor
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Di, 27.01.09, 14:20

Dieser Fehler tritt bei 12 Volt Multi-LED-Leuchtmitteln regelmäßig auf, wenn sie am KFZ-Netz betrieben werden.

Die blinkende Leuchte ist hinüber, mindestens eine LED hat den (Dauer-) Geist aufgegeben ...
Auch wenn Du es schaffen solltest, das Blinken durch einen vorgeschalteten Widerstand zunächst zu unterbinden, wird es in kurzer Zeit auch bei dieser Schaltung zurückkommen.

Wenn die Leuchte ausdrücklich für den KFZ-Betrieb zugelassen ist, dann ist es ein Garantiefall.
Ist die Leuchte jedoch als 12 Volt Leuchte ausgeschrieben, hast Du den Fehler zu vertreten: der normale Spannungsbereich im KFZ ist zwischen 12,8 Volt und 14,4 Volt. Nur bei großer Belastung (Starter) oder nach längeren Standzeiten geht die Spannung unter 12,8 Volt.
200686
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Di, 27.01.09, 19:03

danke für die antworten!

Das komische ist das die LEDs im Stand (Motor aus, unabhängig ob zündung an oder aus) funktionieren!
Als ich die LEDs eingebaut hatte, hab ich den "fehler" gemacht das ich beide minusleitungen zusammengeführt hab
und dann eine leitung zum minuspol der batterie geführt hab. Die LEDs haben einwandfrei funktioniert, als ich auf
der verpackung (zu spät) gelesen hab das jede leuchte eine seperate leitung benötigt, hab ich das geändert und sie wurden deutlich heller.

nachdem das blinken angefangen hat, hab ich wieder alles umgebaut und eine minusleitung zur batterie gelegt. aber das problem
besteht weiterhin.. :?

Die LEDs sind für KFZ vorgesehen, verkauft als Tagfahrlicht, aber nach rücksprache mit dem versandhandel und ein blick auf die leuchten zeigten das sie auch als standlicht zugelassen sind.

EDIT: Währe eine Konstantstromquelle vielleicht eine lösung? z.B. http://www.leds.de/p361/Zubehoer/Strom_ ... uelle.html
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Di, 27.01.09, 20:05

Dass mit 2 Minusleitungen angeschlossen werden muss deutet darauf hin, dass die Minusleitungen aus Widerstandsdraht bestehen. Dann ist auch bei nur einer Leitung der Widerstand zu hoch und die LED´s leuchten schwächer.

Mit dem Fehler hat der "Falschanschluss" aber nichts zu tun. Der Fehler tritt auf, wenn die Spannung für die LED´s zu hoch war. Auch Deine Beschreibung, dass der Fehler bei niedrigerer Spannung mit ausgeschaltetem Motor nicht auftritt, entspricht meinen Erfahrungen mit diesem Fehler. Allerdings dauert es nicht lange, bis der Fehler auch bei der kleineren Spannung auftritt oder die LED´s ganz aus bleiben. Daher rate ich Dir, die Leuchten zurückzuschicken und ggf. neue zu besorgen.

Wenn auf der Verpackung bzw. in der Beschreibung der Strom angegeben ist oder die Leistungsaufnahme, müssten wir diese Daten wissen, um einen Vorwiderstand bestimmen zu können. Hilfsweise kannst Du den Strom an der noch heilen Leuchte auch messen. Und noch besser wären beide Angaben.
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Di, 27.01.09, 21:11

@sailer
also bist du der meinung das das problem früher oder später auchpassiert wäre wenn ich die erste verkabelung gelassen hätte?

ich versuch dir daten raus zu finden und poste dann. die leuchten schick ich definitiv zurück..
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Di, 27.01.09, 21:17

Eher nicht. Der Strom durch die LED´s wird dann vermindert. Allerdings leuchten sie dann nicht mehr in der erforderlichen Helligkeit.

Ein von den Vorgaben abweichender Anschluss führt zum Erlöschen der Zulassung. Daher rate ich davon ab.

Die Anpassung an die Gegebenheiten Deines Fahrzeugs mit einem Widerstand sollte aber erlaubt sein.
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